Teilnehmer erklären, weshalb sie auch 2018 bei der Göttinger Ausdauerserie starten

Sechs regionale Wettbewerbe, sportliche Vielseitigkeit und vor allem Spaß an den Eventtagen: Das sind die Eckpfeiler der Göttinger Ausdauerserie Gö-Challenge, die in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum feiert.

„Dabei sein ist alles“, sagt Dominik Tönnies, der bereits in den vergangenen beiden Jahren an der Gö-Challenge teilgenommen hat. „Gewinnen werde ich die Challenge nicht. Aber sie ist ein niederschwelliges Angebot vor Ort; man muss nicht weit anreisen“, sagt der 34-Jährige.

Das sieht der Vorjahressieger der Wertungsserie, Frieder Uflacker, ganz ähnlich: „Ich empfinde es als großen Luxus, direkt vor Ort an Sportevents teilzunehmen und zu Fuß oder mit dem Fahrrad anzureisen“, sagt der 41-Jährige. Uflacker plant, auch 2018 bei allen Events an den Start zu gehen. „Der Reiz der Gö-Challenge liegt für mich in der Breite des sportlichen Angebots. Auch wenn für mich persönlich nicht alle Sportarten – wenn ich zum Beispiel ans Schwimmen denke – gleich reizvoll sind.“

Die Siegerin der Frauenklasse von 2017, Iris Bruse, betont: „Man kann zwischen verschiedenen Streckenlängen und Herausforderungen wählen. Zudem hat man im Training ein Ziel vor Augen, auf das man sich vorbereitet.“ Und weil verschiedene Sportarten absolviert werden, „wird automatisch auch das Training abwechslungsreich.“

Eröffnet wurde die inzwischen zehnte Auflage der Gö-Challenge mit dem Radrennen Tour d´Energie. Insgesamt erreichten 2987 Radfahrer das Ziel auf der Bürgerstraße – so viele wie nie zuvor. Auch Iris Bruse nahm an der TdE erfolgreich teil und belegte auf der 45-Kilometer-Strecke Rang 15. „Es lief super. Wir hatten zudem tolles Wetter und eine gute Stimmung“, so die 47-Jährige.

Ob sie auch beim zweiten Event, dem Göttinger Frühjahrsvolkslauf (6. Mai) starten werde, kann Bruse aufgrund einer Achillessehnenentzündung noch nicht mit Sicherheit sagen. „Aber alle Termine stehen natürlich in meinem Kalender.“

Bei bislang allen neun Gö-Challenge-Austragungen dabei gewesen ist Philipp Schüler. Und hat dabei sogar siebenmal auf dem Podium gestanden. „Für mich macht es die Mischung: Erst Radfahren, Laufen, Schwimmen – und dann der Triathlon zum Abschluss“, sagt der 47-jährige Deppoldshäuser.

Auch seine Frau Petra sowie Sohn Luca sind bei den Veranstaltungen dabei. „Für uns sind das Wettkampf-Wochenend-Familien-Events“, sagt Petra Schüler. Die Serie gebe ihr „einen großen Trainingsanreiz“. Für Luca, der 2017 in der Schüler-Wertung triumphierte, hat die Gö-Challenge neben dem Familienaspekt eine weitere soziale Komponente: „Man trifft immer dieselbe Gruppe an Menschen wieder“, so der 16-Jährige.

Frieder Uflacker, der 2017 die meisten Punkte sammeln konnte, hält es im Hinblick auf die Teilnahme an der Gö-Challenge mit Johann Wolfgang von Goethe: „Warum in die Ferne schweifen“, fragt er, „wenn das sportliche Event-Glück doch so nahe ist?“